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Naturfasern

Bekleidung aus Naturfasern ist besonders gut zu deiner Haut und langlebig. Ob tierisch oder pflanzlich - Wir verraten dir, welcher Stoff am besten zu dir passt.

von Elisabeth

12. Januar 2022 • 6 Min. Lesezeit

Baumwolle - das Allround-Talent

Baumwolle - das Allround-Talent

Jede Naturfaser hat tolle Eigenschaften, die du für dich nutzen kannst. Je nach Witterung, Temperatur oder Gelegenheiten bieten sie dir passende Funktionen. Bei ONMYSKIN findest du Textilien aus pflanzlichen und tierischen Naturfasern.

Tierische Fasern

Wolle

Wolle ist nicht gleich Wolle. Denn die Faser kann von verschiedenen Tieren gewonnen werden: dem verbreiteten Weideschaf, dem Merino-Schaf, von Ziegen, zum Beispiel Kaschmir-Ziegen, Angora-Kaninchen oder auch Lamas. Für Unterwäsche und Nachtwäsche eignet sich am besten Merino-Wolle. Diese Wolle reguliert die Hautatmung und den Sauerstoffaustausch. Sie kühlt dich, wenn dir bei Anstrengung warm auf der Haut ist, und wärmt dich bei kalten Temperaturen. Wenn du mehr zum Thema Merinowolle erfahren möchtest, kannst du das in unserem Blogartikel nachlesen. Dank seiner super Eigenschaften ist Merinowolle vor allem in Funktionstextilien zu finden. Die Wäsche ist aber mehr für kältere Tage geeignet. Für wärmere oder heiße Tage im Sommer solltest du Wolle meiden. Zum Sommer passt eine andere Naturfaser perfekt: die Seide.

Seide

Auch wenn du es vielleicht nicht vermutest, aber auch Seide ist ein tierisches Produkt. Der zarte Stoff wird aus dem Kokon des Seidenspinners gewonnen. Das ist ein Schmetterling, dessen Raupe sich zur Verpuppung in einen seidigen Kokon hüllt. Seide ist eine natürliche Faser aus Eiweiß, ähnlich wie Wolle. Die außerordentliche Länge, die Feinheit der Faser und der seidige Griff machen Seide zu einer der edelsten Textilmaterialien. Seide ist besonders hautverträglich und wirkt temperaturausgleichend. Als Nachthemd zum Beispiel kühlt sie dich, wenn es warm ist. Sie wärmt dich aber auch zeitgleich, wenn es ein wenig kälter wird. Zudem sieht Seide einfach unwiderstehlich verführerisch aus. Die Negligés und Pyjamas von EVA B. BITZER bestehen aus 100% Seide, ebenso wie die Nachthemden und Pyjamas von AUBADE. Diese Seiden-Wäsche bringt dich nicht ins Schwitzen und sieht trotzdem sehr heiß aus. Perfekt für besondere Stunden.

Wolle & Seide

Wolle-Seide-Mischungen bestehen aus der Wolle des Merinoschafes und Seide. Die Mischung vereint die besten Funktionen der beiden Stoffe und ist daher perfekt für Unterwäsche geeignet. Wolle-Seide-Stoffe bieten dir ein super Trageerlebnis und werden so zum perfekten Alltagsbegleiter. CALIDA bietet dir mehrere Serien mit der Stoff-Mischung 70% Wolle und 30% Seide an. Diese Unterwäsche schmeichelt deiner Haut ganz besonders und ist wunderbar leicht, auch im Sommer. MEY führt in seinem Sortiment ebenfalls wunderbar weiche Wolle-Seide-Produkte. Stöbere im Shop nach den verschiedenen Angeboten von CALIDA und MEY:

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Pflanzliche Fasern

Baumwolle

Die pflanzlichen Fasern Baumwolle, Leinen, Jute und Hanf werden zur Herstellung von Textilien verwendet. Letztere sind für Unterwäsche, Nachtwäsche und Homewear jedoch nicht geeignet. Baumwolle dagegen schon. Das Allround-Talent findest du nicht nur bei uns im Shop, auch jede andere Bekleidung, wie Jeans oder Kleider, werden aus Baumwollstoff hergestellt. Baumwolle verträgt sich gut mit empfindlicher Haut, ist weich und trotzdem sehr robust. Deshalb ist der Stoff auch für Unterwäsche so beliebt: Unterwäsche aus Baumwolle lässt sich pflegeleicht als Kochwäsche auf 90 Grad waschen. Auch Schleudern und Trocknen ist kein Problem.

Baumwolle besticht zudem durch die temperatur- und feuchtigkeitsregulierende Wirkung. Auf der Haut fühlt es sich leicht und weich an. Da es hautfreundlich, atmungsaktiv und saugfähig ist, wird Baumwolle als Unterwäsche auf der Haut besonders gern getragen.


Herkunft und Herstellung der Baumwolle


Wo ist die Baumwolle zu Hause?

Gewonnen wird die Baumwollfaser aus den Samenkapseln des Baumwollstrauches, der in tropischen und subtropischen Gefilden wie den Feldern in Peru wächst. Ganz ohne Chemikalien kommen die Baumwoll-Bauern nicht aus. Denn die Baumwolle muss vor Schädlingen geschützt werden. Jedoch achten viele darauf, sehr umweltfreundliche Schädlingsmittel zu verwenden. Geerntet wird die Baumwolle per Hand. Dieses Verfahren sorgt für beste Qualität der Baumwolle und ist gut für die Menschen, die dadurch Arbeit finden. 60 Kilo schafft ein Pflücker an einem guten Tag. Zur Nachreifung und Trocknung wird die Baumwolle zwischengelagert.

Wie wird aus der Pflanze ein Faden?

Sobald die Bauern ihre Ernte in der Entkörnungsanlage anliefern, wird die Qualität geprüft. Entscheidend für die gute Qualität ist die Länge der Fasern, die den Samen umgeben: Je länger sie sind, desto weicher wird später das Garn. In der Entkörnungsanlage entfernen Mitarbeiter Blätter, Zweige oder andere Verunreinigungen. Nach der Ernte werden die Fasern aus den Kapseln gelöst und gereinigt.

Von den 60 Kilo, die ein Pflücker schafft, bleiben nach der Reinigung nur 20 übrig, die für den Transport zu Ballen geformt werden. Diese gepressten Ballen werden zu Spinnereien verschickt. Dort werden die Ballen wieder aufgelockert und mit einer sogenannten Kardiermaschine zu einem Vlies verarbeitet, so dass später durch Drehen und Strecken ein dünner Faden entsteht. Das Endprodukt ist das Baumwoll-Garn. Das passiert in einer Spinnerei in der Nähe der peruanischen Pazifikküste in acht Arbeitsgängen. 3600 Tonnen Peru-Pima-Garn entstehen hier so jedes Jahr. Das Garn für Baumwoll-Shirts reist ca. sechs Wochen lang per Schiff nach Deutschland.

Was macht das Baumwoll-Shirt so gemütlich?

Neben der Qualität der Baumwolle spielt die Stricktechnik eine entscheidende Rolle: Der Stoff wird von riesigen Maschinen rechts-links gestrickt – so entsteht ein Single-Jersey-Stoff mit einer besonders glatten Oberfläche. Für ein einzelnes Tanktop werden 12km Baumwollgarn und 4,5 km Elastan (verhindert das Ausleiern) verstrickt. Von mehreren tausend Nadeln, die in einer Minute über vier Millionen Maschen schaffen.

Nachdem der Stoff gewaschen, chlorfrei gebleicht und zugeschnitten wurde, geht es ans Zusammennähen. Computergesteuerte Nähmaschinen verbinden die zwei Zuschnittteile, die für ein Top benötigt werden. Die Nähte, die sie zusammenhalten, bestehen aus bis zu sieben Stichen pro Zentimeter. Da kann man dann morgens auch mal ganz stürmisch ins Shirt schlüpfen, ohne, dass etwas reißt. Stöbere bei uns im Shop nach weiteren Baumwollprodukten und entdecke die MEY COTTON PURE Serie.

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