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Und jetzt mit dem Baby: Kleidung nach der Geburt

Mit Tipps und Tricks bist du nach der Geburt perfekt für jede Gelegenheit gekleidet. Die Outfits sind ausgelegt auf Bequemlichkeit, für einfaches Stillen überall und einen modernen Style für die Zeit mit deinem Baby.

von Theresa

16. Februar 2022 • 5 Min. Lesezeit

Kleidung nach der Geburt - locker und bequem

Der Körper versorgt während der Schwangerschaft sowohl dich als auch dein Baby und passt sich dem neuen Leben an. Bis zur Entbindung nimmt die Mutter daher etwa 12 Kilogramm zu, ebenso lange wie das Zunehmen dauert etwa auch das Abnehmen. Da diese nach der Geburt nicht einfach verschwinden und du deine alte Figur zurückhast, darfst du die Pfunde und dein Baby mit Stolz tragen. Und falls du doch etwas kaschieren möchtest, gibt es schicke Outfits, in denen du dich nach der Geburt kleiden kannst.

Die passende Kleidergröße nach der Geburt

Am besten eignet sich die Kleidung, die zu Beginn der Schwangerschaft getragen wurde. Denn während der Schwangerschaft ist noch nicht klar, wie viel Gewicht und Bauchumfang bei der Geburt verloren gehen. Es ist daher schwierig im Vorfeld einzuschätzen, wie sich der Körper der Mutter nach der Geburt verändert und wie schnell die restlichen Kilos purzeln. Kleidung, die direkt nach der Geburt bequem sitzt und sich schwindenden Pfunden anpasst, ist besonders praktisch.

Der Stil: Leger und lässig

Mit einem Baby haben bei der Kleidungswahl Bequemlichkeit und Funktionalität Priorität. Die Modetrends erlauben dabei lässige, trendy Outfits in einem. Lockere Blusen, Oversized Oberteile und Hoodies sind modern und ideal für das Kaschieren von Problemzonen wie dem Bauchansatz. Greife zu fließenden Oberteilen mit einem lockeren oder weiten Schnitt. Der weite Schnitt und ein größerer Ausschnitt erleichtern dir zugleich auch das Stillen. Für einen legeren Look kombinierst du High-Waist Hosen im Boyfriend-Stil, Mom-Jeans oder Leggings mit elastischem Bund. Insbesondere wenn du einen Kaiserschnitt hattest, solltest du zu weichen Hosenbunden greifen. Dadurch kannst du den Druck auf die Narbe geringhalten und hast trotzdem einen angenehmen Sitz deiner Hose.

Die Silhouette: A-Linie

Für eine weibliche Silhouette ist es vorteilhaft, wenn du deine Taille betonst und A-Linien Unterteile wählst. Ausladende und fließende Röcke und Kleider verleihen einen femininen Look mit vielfältigen Variationen. Sowohl schicke Bluse zum bunten Rock, Sommerkleid oder Pullover mit High-Waist-Jeans lassen sich für den Alltag oder schickere Gelegenheiten stylen. Nutze einen Taillengürtel als Hingucker oder stecke dein Oberteil locker in den Bund von Rock oder Hose, um eine leichte Sanduhrfigur zu zeigen.

Der Allrounder: Die Leggings

Für bequeme Stunden oder unter Röcke und Kleider kannst du zu Leggings greifen. Die elastischen Hosen haben einen weichen Bund und passen sich daher deiner Figur an, ohne zu drücken. Spezielle Schwangerschaftsleggings oder Umstandsstrumpfhosen hast du vielleicht auch schon vor der Geburt getragen. Diese sich auch nach der Schwangerschaft super für deinen Körper und deine Figur geeignet. Da sie hoch über den Bauch geschnitten sind, haben sie eine leicht formende Wirkung und drücken oder schneiden nicht unangenehm ein.

Die Geheimwaffe: Shapewear

Falls du dich dennoch unwohl fühlst, dann nutze die Macht der Shapeware. Obwohl immer wieder diskutiert wird, ob formende Unterwäsche vor und nach der Geburt getragen werden sollte, sind sich Experten einig: Shapewear darf getragen werden! Sowohl vor als auch nach der Geburt ist es vorteilhaft, den Bauch mit Shapewear etwas zu unterstützen und zusätzlichen Halt zu geben. Kurz nach der Entbindung sind leicht formende Unterhemden am besten geeignet, da du im Slip Platz für Einlagen brauchst. Zu stark formendender Unterwäsche greifst du besser erst nach einigen Wochen.

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Die Essentials: Unterwäsche nach der Geburt

Generell bleibt die Frage offen, welche Unterwäsche nach der Geburt ratsam ist. Die Brüste sind durch dem Milcheinschuss gewachsen und brauchen mehr Unterstützung, das Bindegewebe und die Blase sind noch geschwächt, auch hier ist also Unterstützung gefragt. Der Still-BH ist wohl am bekanntesten und gibt sowohl Halt, anschmiegsamen Tragekomfort und erlaubt schnelles und einfaches Stillen. Auch wenn du nicht stillst, kannst du auf Bustiers oder Soft-BHs ohne Bügel zurückgreifen, da sie nicht drücken, kneifen oder zwicken, wenn du dein Kind im Arm hast oder mit deinem Baby kuschelst. Größere Brüste brauchen jedoch etwas mehr Halt. Unterschätze nicht, dass deine Brüste größer geworden sind. Biete ihnen durch breite Träger und ein breites, straffes Unterbrustband Entlastung. Minimizer oder Big Cup BHs eignen sich dafür hervorragend.

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Bei den Slips solltest du darauf achten, dass du genug Platz für dicke und breite Einlagen für eventuellen Wochenfluss hast. Und um sie gut zu platzieren und sie am richtigen Platz zu halten, raten wir von Strings und Tangas ab. Mehr Stoff über dem Po kann kaschieren, formen und dennoch schick aussehen. Hipster, Pantys oder Slips aus Baumwolle sind atmungsaktiv und daher sehr hautfreundlich, besonders weich und pflegeleicht. Verziert mit Spitze, in fröhlichen Farben oder lieblichen Blumenmustern sehen sie auch noch modisch aus. Alternativ kannst du auch direkt zu Slips greifen, die eine Einlage integriert hat. Die Periodenpanties nehmen zuverlässig Feuchtigkeit auf, sind geruchsneutralisierend und sitzen mit einem Softbund weich auf den Hüften. Die Periodenslips, wie der Name schon verrät, sind auch nach deiner Schwangerschaft noch länger praktische und nachhaltige Unterwäsche zum Wohlfühlen.

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Meist unterschätzt: Farben und Muster

Vermutlich kennst auch du den Tipp, dass Schwarz schlank macht. Das stimmt auch, weshalb viel Umstandsmode in schwarz designet wird. Während der Schwangerschaft ist das ein super Schlankmacher-Tipp, danach jedoch weniger vorteilhaft. Generell machst du besser einen großen Bogen um dunkle Oberteile, da sie mit einem Baby Flecken fast schon magisch anziehen. Tausche die Fleckenfänger besser gegen Längsstreifen. Auch sie machen optisch schlanker und Milch- und Breiflecken sind auf Mustern etwas unauffälliger. Mit bunt bedruckten Oberteilen bist du daher optimal beraten. Prints geben deinem Outfit mehr Leben und einen individuellen Touch. Während weiß-blaue Streifen einen frischen Marine-Look erzeugen, bringen florale Muster und Blumen deine verspielte Seite zur Geltung. Ganz individuell kannst du dich bei Prints, Mustern und auch Farben austoben. Warme, helle Farben heben die Stimmung und wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Deshalb lieben auch Babys frische Pastellfarben und warme, kräftige Töne!


Dein Körper hat in den letzten Monaten ein Wunder erschaffen – liebe ihn dafür!


Du hattest nun neun Monate Zeit, um dich auf dein Baby vorzubereiten. Und auch dein Körper hat sich mit dem neuen Leben verändert, angepasst und gewandelt. Nach der Geburt deines Babys ändert sich nun nicht nur dein Alltag, auch dein Körper muss sich wieder an die neue Situation gewöhnen. Langsam normalisieren sich Fettgewebe, Stoffwechsel und Hormonhaushalt. Aber ebenso wie der Aufbau und die Vorbereitung für das Baby dauert die Nachbereitung gleichermaßen lang. Erzwinge daher nichts, lass dir und deinem Körper Zeit und werde dir bewusst, wie viel er leisten musste. Mit der Rückbildungsgymnastik kannst du etwa sechs Wochen nach der Geburt beginnen, damit die Schwangerschaftspfunde schneller purzeln und der Körper wieder definierter wird. Ansonsten kannst du mit unseren Styling-Tipps ideal unterstützten, um die gemeinsame Zeit mit deinem Baby zu genießen!


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