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BH-Mythen: Wir klären auf

Wir lüften jeden Mythos und geben hilfreiche Tipps für deinen perfekten BH.

von Theresa

16. November 2022 • 3 Min. Lesezeit

BH-Mythen: wahr oder falsch

BH-Mythen: wahr oder falsch?

Die Hassliebe unter Kleidungsstücken: Der BH. Wer hätte gedacht, dass wir den funktionalen Büstenhalter so verurteilen? Obwohl … jeder von uns hat mindestens einmal in seinem Leben einen der Sprüche gehört: „BHs verursachen Brustkrebs!“ oder „Zieh dir bloß einen BH an, sonst bekommst du später Hängebrüste!“ Was davon stimmt, und was ist einfach nur Gerede? Jetzt heißt es für uns Frauen: Lasst uns gemeinsam ein faires Urteil über den BH fassen.

Mythos 1: BHs verursachen Brustkrebs

Der gute alte Oma-Spruch: „BHs verursachen Brustkrebs!“ Nichts gegen unsere lieben Omas, aber dieses Statement ist zu einer generationsübergreifenden Verschwörung geworden - Wissenschaftlich belegt ist dieser Mythos nicht. Eine Studie des Fred-Hutchinson-Krebsforschungszentrums aus den USA aus dem Jahr 2014 hat herausgefunden, dass es keine Verbindung zwischen dem Tragen von BHs und Brustkrebs gäbe. Das Risiko für Brustkrebs sei genauso hoch, unabhängig von der Körbchengröße, der Art des BHs und der täglichen Tragedauer.

Fazit: Falsch!

Mythos 2: Ich weiß, welche BH-Größe ich habe

„Ich denke ich bin so 75B, oder war es doch 70B …?“ Mädels, wir nehmen es euch nicht übel. BH-Größen sind nicht genormt, das heißt sie sind nicht einheitlich. Deine BH-Größe wird sich somit von Marke zu Marke unterscheiden. Außerdem ändern sich deine Brüste durch die verschiedenen Lebensphasen: Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit, Menopause. Es ist also unerlässlich, regelmäßig seine BH-Größe zu ermitteln. Zwei Faktoren sind wichtig: Der Unterbrustumfang und die Oberbrustweite.

Anleitung für den passenden BH

  1. Unterbrustumfang: Setze das Maßband waagerecht direkt unter dem Brustansatz an und ziehe es so straff, dass es nicht einschneidet. Die Zentimeter verraten dir deine Unterbrustweite. Dadurch kannst du das Unterbrustband ermitteln.

  2. Oberbrustweite: Lege das Maßband locker an, sodass es waagerecht über der breitesten Stelle deiner Brust sitzt und lies die Zentimeter ab. Die gemessene Zahl ist dein Brustumfang. Dieser gibt dir die Körbchengröße an.

  3. Größentabelle: Du gehst in den Online-Shop, suchst die Größentabelle heraus und liest mit Hilfe beider Zahlen deine BH-Größe ab. 

Lies hier weiter: „Wie sitzt der BH richtig?

Sollte dein BH trotz Abmessen nicht passen, kannst du eine BH-Kreuzgröße probieren. Schau dazu in der Tabelle zur Berechnung deiner Kreuzgröße nach: „How-To: BH-Kreuzgrößen berechnen“.

Fazit: Teils-Teils!

Mythos 3: Wenn ich abnehme, werden meine Brüste kleiner

Brüste haben einen hohen Fettgewebeanteil. Wenn du dich entscheidest zu trainieren, wirst du Fett an bestimmten Stellen verlieren. An welcher Stelle du als erstes Fett verlierst, ist sehr individuell. Deshalb kann es sein, dass sich deine Oberweite schmälert. Du kannst deine Brustgröße und Brustform nicht eindeutig beeinflussen, denn die ist von deinem Gewicht und den Hormonen abhängig. Es ist biologisch natürlich, dass schmalere Frauen tendenziell auch eine kleinere Oberweite haben. Wenn du trotzdem gerne einen vollen Look willst, liegst du mit einem Push-Up BH richtig.

Fazit: Wahr!

Mythos 4: Beim Schlafen soll kein BH getragen werden

BHs können unbequem sein, vor allem wenn du sie für eine lange Zeit trägt. Beim Schlafen sorgt ein BH für unnötigen Druck: Brüste und Achselhöhlen werden zusammengedrückt und können Schmerzen auslösen. Deshalb lieber den BH ausziehen, wenn du schlafen gehen möchtest. Besonders gesund ist es, nackt zu schlafen. Du schwitzt dadurch weniger und bist ausgeschlafener. Was auch immer du machst: Es soll stehts bequem für dich und deinen Körper bleiben.

Fazit: Wahr!

Mythos 5: BHs verursachen Hängebrüste

Erschlaffen die Brüste wegen dem ständigen Tragen von BHs? Oder helfen BHs bei Hängebrüsten? Die Meinungen teilen sich hier stark, besonders Anekdoten von älteren Damen scheinen gewisse Theorien zu bestätigen. Bis jetzt ist nicht bewiesen, dass BHs Auswirkungen auf die Straffheit der Brüste haben. Es ist natürlich, dass sich die Brüste im Laufe der Jahre verändern und schlaffer werden, unabhängig davon, ob du einen BH trägst oder nicht. Der Eintritt der Wechseljahre macht die Brüste oft weicher und so entstehen dann Hängebrüste. Ebenso sind genetische Veranlagungen häufiger Grund für Hängebrüste. Bei Frauen mit großen hängenden Brüsten empfehlen wir eher, BHs zu tragen als sie liegen zu lassen. So kannst du sicheren Halt für den Tag bekommen und Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen verhindern.

Fazit: Falsch!

Mythos 6: Weiße Wäsche sieht man unter der Kleidung nicht

Bei durchsichtigen Blusen oder weißen Oberteilen willst du deinen BH nicht durchsehen lassen. Das macht Sinn – aber weiße BHs helfen dir dabei nicht. Weiß ist die hellste Farbe, deshalb ist die Annahme weit verbreitet, dass ein weißer BH nicht unter Oberteilen durchschimmert. Falsch! Weiße BHs können sogar unangenehm auffallen. Es kommt auf deine Hautfarbe an, welcher BH wie stark unter deiner Kleidung sichtbar ist. Wenn der BH unauffällig sein soll, wähle folgende Optionen: Hautfarbene, rosafarbene oder braune Wäsche! Probiere es aus, und du wirst den Unterscheid merken.

Fazit: Falsch!

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Mythos 7: BHs können wir genauso wie Shirts waschen

Gerne vergessen wir, unsere BHs zu waschen, obwohl er uns täglich begleitet und uns Halt gibt. BHs brauchen aber eine besondere Pflege, um lange Erhalten zu bleiben und sollten nicht wie andere Kleidungsstücke behandelt werden. BHs mit feinen Stoffen solltest du bestenfalls mit der Hand waschen. Das Waschen in der Waschmaschine geht auch, aber deine BHs sollten in ein eigenes Wäschesäckchen gelegt werden. Achte genau auf die Waschhinweise auf dem Etikett deines BHs und wähle ein Feinwäsche-Programm mit niedrigen Temperaturen aus. Für weitere hilfreiche Tipps kannst du gerne unseren Blogbeitrag „Wie wasche ich meinen BH richtig?“ entdecken.

Fazit: Falsch!

Mythos 8: Minimizer BHs sind nur für große Brüste

Warum sollte ich meine Brüste verkleinern wollen, wenn ich keine große Oberweite habe? Unter Minimizer BHs stellen wir uns verkleinernde BHs vor, obwohl es nicht stimmt. Minimizer-BHs sind tendenziell eher an Frauen mit großer Oberweite ausgerichtet, dabei ist es nicht auf sie beschränkt. Minimizer-BHs gibt es schon ab Cup-Größe B. Diese lassen die Brust seitlich flacher wirken, also ändern die Form der Brüste und geben durch breite Träger und Unterbrustband mehr Halt. Das heißt, dass sie nicht nach vorne abstehen wie bei den meisten BHs. Das Tragen eines Minimizer- BHS kann sehr praktisch sein für Oberteile wie Hemden und Blusen.

Fazit: Falsch!

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Mythos 9: Trägerlose BHs halten nicht

Rückenfreie Oberteile oder schöne Kleider verleiten dich einen trägerlosen BH zu kaufen. Aber halten diese auch richtig? Ja, wenn der BH in der richtigen Größe ist und zu deiner Brustform passt. In der Kleiderkabine kannst du das testen: Spring ein wenig hoch und schau nach, ob sich der BH verschiebt. Wenn ja, dann brauchst du eine andere Größe. Achte beim Kauf von trägerlosen BHs, dass sie einen Gummistreifen oder ähnliches haben, denn diese schützen vorm Verrutschen.

Fazit: Falsch!

Mythos 10: Sport-Bustiers passen zu jedem Sport

Zuhause Yoga machen, durch den Park laufen oder im Fitnessstudio trainieren: Der Sport-BH ist deine Ausrüstung Nummer 1. Zu Recht – denn besonders beim Sport solltest du einen BH anziehen. Deine Brüste brauchen genügend Halt, um Brustschmerzen und Rückenschmerzen zu verhindern – unabhängig von deiner Brustgröße. Aber aufpassen: Du brauchst andere Sport-BHs für verschiedene Sportarten. Die Wahl deines Sport-BHs hängt von dem Belastungslevel der Sportart und deiner Brustgröße ab. Es gibt Sport-BHs mir leichter, mittlerer oder starker Unterstützung. Welche Belastungsstufe du für deinen Sport brauchst, lässt sich aus seiner Beschreibung herauslesen.

  • Leichte Unterstützung brauchst du beim Pilates oder Wandern. Hier werden gerne nahtfreie Sport-Bustiers mit leichtem Padding eingesetzt. Diese sind eher für Frauen mit kleiner Oberweite und bei wenig Bewegung geeignet.

  • Mittlere Unterstützung nutzt du beim Tanzen, Klettern und intensiven Sportarten wie Biken oder Wintersport. Achte hier bei der Wahl des BHs darauf, dass die Bügel etwas breiter sind und die Cups mehr Padding haben.

  • Starke Unterstützung ziehst du bei anstrengenden Trainingseinheiten wie Laufen oder Fußball an. Diese Sport-BHs sind besonders für viel Bewegung und Frauen mit großer Oberweite geeignet, da sie den maximalen Halt bieten.

Unser Tipp: Sport-BHs sollten eng anliegen, aber nicht einschränkend sein. Pass auch auf die Waschhinweise deines Sport-BHs auf, damit dieser nicht in der Waschmaschine eingeht oder Support verlieren. Um deinen neuen Sport-BH zu finden, erklären wir im Blog ausführlich.

Fazit: Falsch!

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Wir fällen ein Urteil über unsere BHs

Wir stellen fest, dass 8 von 10 Mythen über BHs falsch sind. Warum finden wir aber immer wieder Gründe unsere BHs zu verurteilen? Das liegt an den zahllos schlechten Erfahrungen, die jede für uns schon sammeln musste: Wir gehen optimistisch in das nächste Wäschegeschäft und verlieben uns in BHs, obwohl unsere Größe ausverkauft ist. Oder schlimmer: Du bist „normalerweise“ eine 80C, aber diese Größe passt dir nicht mehr. Du musst die Größen der Marken individuell probieren, um dort deine Größe zu finden. Frustriert lässt du wunderschöne BHs zurück.

Wir verstehen genau, wie es dir geht. Lass die falschen Mythen hinter dir und finde jetzt deine passenden BHs in der richtigen Größe mit Hilfe unserer Beiträgen „BHs für meine Brustform“ und „Warum es so viele BH-Formen gibt“.


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